Tee aus dem eigenen Garten
Wer gerne Tee trinkt sollte sich seine Lieblingstees in den Garten holen. Garantiert naturbelassener ungespritzer Tee! Hochwertige Tees sind im Lebensmittelhandel oder der Apotheke teuer und billigen Teebeuteln sind oft künstliche Aromen zugesetzt. Es lohnt sich also auch finanziell Tees selbst anzubauen.
Kräuter sind besonders Insektenfreundlich und haben außerdem einen ausgesprochenen Zierwert. Auf eine Kräuterspirale oder ein Hochbeet gepflanzt, fällt das Ernten leicht. Vieles, was als Tee verwendet werden kann, wächst vielleicht schon als Wildpflanze, Staude oder Baum in ihrem Garten. Achten sie beim Kauf von Teepflanzen besonders auf die lateinischen Namen, um auch eine heilwirksame Pflanze zu bekommen und nicht die Zierform. Da es beim Sammeln in freier Natur oft auch zu (giftigen) Verwechslungen kommen kann, lohnt es sich Teekräuter im eigenen Garten anzubauen. Bei gekauften Kräutern von der spezialisierten Kräuter-Gärtnerei kann eine Verwechslung ausgeschlossen werden.
Tee zu Heilzwecken sollte höchstens 6 Wochen lange angewendet werden. Da sich der Körper dann an die Wirkung gewöhnt. Trinken sie deshalb auch wechselnden Tee zu Genusszwecken, damit im Notfall noch eine Heilwirkung eintritt. Bestes Beispiel ist hier die Pfefferminze, sie würde sehr gut gegen Entzündungen, Übelkeit und leichte Kopfschmerzen wirken. Da Pfefferminze aber so invasiv in allen möglichen Lebensmittelbereichen eingesetzt wird, bei Bonbons, Zahnpasta, Süßspeisen usw. hat sie die Wirksamkeit auf unseren Körper sehr eingebüßt.
Bereits das Teezubereiten sollte man zelebrieren. 1 Teel getrocknete Kräuter oder Früchte je Tasse gießen sie mit kochendem Wasser auf. Lassen sie Früchtetee 15 Minuten lange ziehen. Kräutertees ziehen ca. 5 Minuten. Atmen sie dabei die heißen Dämpfe ein und entspannen sie sich. Trinken sie Tee immer lauwarm in kleinen Schlucken. Bereits 3 Tassen täglich reichen um den Körper bei leichten Beschwerden zu unterstützen. Achtung es gibt auch Kräuter, wie zum Beispiel Malve, welche als Kalttee besser wirken. Dazu lassen sie 1 Teel getrocknete Kräuter über Nacht in kaltem Wasser ziehen.
Bewahren sie Teekräuter sortenrein in lichtundurchlässigen und gut schließenden Gefäßen auf.
Krankheiten behandelt aber nur der Arzt! Heiltees können nur unterstützen. Achten sie auch bei Schwangerschaft und chronischen Krankheiten darauf, dass sie nicht alle Heilkräuter verwenden dürfen. Hier gilt der schöne Satz „Fragen sie ihren Arzt/Ärztin oder ihren Apotheker/Apothekerin“
Teepflanzen
Name | Lateinischer Name | Geerntet wird | Wirkung |
Agastache = Duftnessel Sorten:
Lavendel-Agastache Orangen-Ysop Lemon-Ysop Koreanische Minze (Die deutschen Namen sind oft irreführend, da sie nicht den Familiennamen Agastache enthalten!) |
Agastache astromontanum
Agastache cana Agastache mexicana Agastache rugosa |
Blätter | Die Agastachen-Blätter bewahren nach den Trocknen ihr Aroma und verstehen sich auf viele Duftnoten. Sie werden deshalb als Aromakraut in Tees eingesetzt. |
Apfel | Malus domestica | Schale oder Fruchtfleisch gewürfelt trocknen | Für Früchtetee vitaminreich |
Anis | Pimpinella anisum | Samen (Pflanze ist einjährig) | Gut gegen Blähungen und für den Magen. |
Anisgoldrute | Blüten | Bei Nieren und Harnwegsinfekten | |
Baldrian | Valeriana officinalis | Wurzel als kalten Tee über Nacht ziehen lassen | Beruhigend, schlaffördernd |
Birke | Betula alba | Junge Blätter im Mai | Harntreibend, entwässernd |
Brennessel (große oder kleine) | Urtica dioica | Blätter als Tee | Entwässernd, auch während der Schwangerschaft bei dicken Beinen. Harntreibend und entschlackend auch bei Gicht |
Earl-Grey-Thymian | Thymus | Blätter schmecken wie Schwarztee | anregend |
Engelwurz/Angelika | Angelica arcangelica | Wurzel | Nicht bei Schwangerschaft! Blähungen, Gicht, Leberschwäche |
Fenchel:
Gewürzfenchel/ Teefenchel / Bronzefenchel |
Foeniculum vulgare | Samen | Magenberuhigend, Blähungen. Kurbelt bei stillenden Müttern die Milchproduktion an |
Frauenmantel | Alchemilla vulgaris | Das blühende Kraut | PMS, Periodenschmerz |
Gänseblümchen | Bellis perennis | Blüten | Bestandteil von Erkältungstees. Gegen Frühjahrsmüdigkeit |
Gewürztagetes | Tagetes tenufolia
„Lemon Gem“ „Orange Gem“ |
Frische Blätter und Blüten | Die angegebenen Sorten schmecken nach Zitrone oder Orange. Erfrischende Sommertees |
Giersch = Erdholler | Die älteren Blätter ohne Stiele für Tee trocknen | Gicht, Rheuma. Entwässernd. Gegen Frühjahrsmüdigkeit | |
Goldener Bergtee und
Griechischer Bergtee |
Sideritis scardica | Blätter und Blüten | Wirkt wie Salbei, ist aber nicht bitter. Hat einen sehr angenehmen natursüßen Zimtgeschmack. Halsberuhigend, Hustenstillend. |
Gundermann = Gundelrebe | Glechoma hederacea | Blätter und Blüten | Erkältung Frühjahrsmüdigkeit |
Hagebutte | Samenfrüchte aller Rosenarten | Enthalten viel Vitamin C. Bestandtteil von Früchtetee. Vorbeugend gegen Erkältung | |
Heidelbeeren | Wildfrucht aus dem Wald | Beeren trocknen | Bestandtteil von Früchtetee. Durchfallerkrankungen |
Heil-Ziest | Stachys officinalis | Ganzes Kraut | schleimlösend |
Herzgespann | Leonurus cardiaca | Blühendes Kraut Juni bis September | Beruhigend, blutdrucksenkend. Sparsam verwenden! |
Hibiskus | Hibiscus sabdariffa | Blüten | Durstlöschend antibakteriell. Rot färbender Bestandteil von Früchtetees |
Himbeerblätter | Rubus idaeus | Junge Blätter vom frischen Austrieb | Machen den Muttermund vor der Geburt weich und elastisch.
Guter Kräutertee zusammen mit jungen Blättern von Erdbeeren und Brombeeren. |
Hirtentäschel = Bettseicherle | Capsella bursa-pastoris | Ganzes Kraut ohne Wurzel | Blutstillend nach Geburten, oder bei starken Regelblutungen. Blutdruckregulierend, Harntreibend |
Holunderblüte | Sambucus | Weiße Blüten ohne grobe Stiele | Fiebrige Erkältungskrankheiten, harntreibend auch bei Gicht |
Huflattich | Tussilago farfara | Blätter und Blüten | Trockenem Reizhusten. Nur kurz zu Heilzwecken anwenden. Nicht für Lebergeschädigte! Am besten hilft es mit dem lauwarmen Tee zu gurgeln. |
Johanniskraut | Hypericum perforatum | Blüten mit Stiel | Stimmungsaufhellend bei leichten Winterdepressionen. In Früchtetees mengen. Nicht in der Schwangerschaft! |
Kamille | Matricaria recutita | Blüten | Magenberuhigend. Auch als Inhalat bei Schnupfennase. Bei Gerstenkorn am Auge feuchte lauwarme Teebeutel auf geschlossene Augen 15 Minuten auflegen. |
Kanadische Goldrute | Solidago virgaurea | Blühendes Kraut | Fördert den Gallenfluss, hilft Nieren- und Blasengries auszuspülen |
Klatschmohn | Papaver rhoeas | Rote Blütenblätter | Sehr schwache beruhigende Wirkung. Färbend in Früchtetees. |
Königskerze | Verbascum thapsiforme | Blüten | Reizhusten |
Kornblume | Cyanus vulgaris | Blütenblätter | Entzündungshemmend. Schmückende Zugabe von Früchtetees. Kalter Tee auch als Hautwaschung bei Ekzemen |
Lavendel | Lavendula angustifolie | Blüten | Tee für allem im Badewasser zur Beruhigung |
Lindenblüte (Sommerlinde oder Winterlinde) | Tiliaceae | Blüte mit Hüllblatt | Fiebrige Erkältung aber auch sehr guter Genusstee |
Limonaden Thymian | Thymus | Blätter | Genussorte vom Thymian zum aromatisieren von Kaltgetränken wie Mineralwasser oder Apfelsaft |
Mädesüß | Filipendula ulmaria | Blüten
Wurzeln zur Nierenstärkung (Auf keinen Fall in freier Natur sammeln, Verwechslung mit tödlich giftigen Schierling möglich) |
Enthält Acetylsalicylsäure und wirkt daher leicht entzündungshemmend, schmerzstillend und fiebersenkend. Blüten auch für Süßspeisen.
Aus den Wurzeln wird ein Kalttee bereitet, Über Nacht in kalten Wasser ziehen lassen |
Malve (wilde) = Käsepappel | Malva neglecta | Blüten | Entzündungshemmend und harntreibend. Als Heiltee nur als Kaltauszug über Nacht in kaltem Wasser ziehen lassen. Heiß vor allem zum Färben von Früchtetees. |
Monarde = Indianernessel | Monarda citrodora | Blätter | Frisch säuerlicher Tee für den Sommer und zum Färben von Früchtetees |
Oregano
Dost |
Origanum vulgare | Blätter | Antibakteriell gegen Husten |
Pfefferminze | Mentha x piperita | Blätter | Antibakteriell bei Erkältung und bei Übelkeit. Inhalat auch bei leichtem Kopfschmerz |
Ringelblume | Calendula officinalis | Blütenblätter | Färbt Früchtetee schön goldgelb. Wirkt krampflösend und entzündungshemmend, antibakteriell. Gemahlene getrocknete Blüten auch als Safranersatz verwendbar. |
Rosenblüten der Gallicarose – Apothekerrose oder von Centifolia Rosen | Rosa gallica oder Rosa centifolia | Geschlossene Blütenköpfe oder Blütenblätter | Heuschnupfen, Herzbeschwerden, Frauenleiden |
Rotklee | Trifolium pratense | Blütenköpfe | Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen |
Salbei | Salvia officinalis | Blätter | Tee nicht zu lange ziehen lassen, wird bitter. Vor allem zum Gurgeln bei Halsschmerzen, Mandelentzündung. Als Tee zum Trinken schmeckt Griechischer Bergtee besser. |
Schafgarbe | Achillea millefolium | Junge Blätter | Bauchweh, Periodenschmerz. Als Waschung nach einer OP zur besseren Wundheilung. |
Sauerampfer | Rumex acetosa | Junge Blätter | Harntreibend |
Schabziger Klee | Blätter | Getrocknet und gemahlen vor allem für Vinschgauer Gebäck. Würziger Genusstee | |
Schlüsselblume | Primula officinalis | Blüten | Schleimiger Husten |
Schwarze oder Rote Stockrose | Althea rosea | Blütenblätter | Vor allem zum Färben von Früchtetees. Harntreibend entzündungshemmend |
Spitzwegerich | Plantago lanceolata | Blätter Mai bis August | Husten, Verdauung, hilft beim Abnehmen |
Tausendgüldenkraut | Centarium erythraea | Ganzes blühendes Kraut ohne Wurzeln | Sodbrennen und Verdauungsstörungen. Sehr bitterer Tee |
Thymian und
Quendel |
Thymus vulgaris
Thymus serphyllum |
Blätter | Krampflösend bei Husten |
Walderdbeere | Fragaria vesca | Blätter von Mai bis August und getrocknete Beeren | Blätter bei Blasen und Nierengries, Gedächtnisstärkend. Getrocknete Früchte als Bestandteil von Früchtetee |
Weiße Melisse
(behält im Gegensatz zu Zitronenmelisse auch getrocknet ihr Aroma) |
Melissa officinalis alba | Blätter | Beruhigend Schlafstörungen |
Weißdorn | Crataegus monogyna | Blüten und junge Blätter | Herzstärkend, Blutreinigend |
Wildes Stiefmütterchen =
Ackerveilchen |
Viola tricolor | Blüten | Auch für Kinder ein leichter Hustentee |
Ysop | Hyssopus officinalis | Kraut ohne Wurzeln | Bronchitis, entzündungshemmend |
Zistrose = Landan | Cistus incanus | Kraut Mai bis Juni | Bronchitis, antibakteriell, Radikalenfänger |
Als Geschmackszutaten für Kräutertees eigenen sich auch die getrockneten dünn abgeschälten Schalen von unbehandelten Orangen oder Zitronen. Klein gewürfelte getrocknete Birne, getrocknete Bergeritze oder Kornelkirsche.
Bezugsadressen:
Rühlemann Kräuter und Duftpflanzen
Jahn Kalivoda Raritätengärtnerei
Gärtnerei Evi Gampel Bad Aibling
BECHERN ERLAUBT!
Wenn sie Tees selbst mischen, mengen sie immer nur ein kleines Döschen voll. Schreiben sie sich die Mischung auf, damit sie dass nächste mal entweder die selbe Mischung hinbekommen, oder Anteile bei nicht gefallen verändern können.
Bei Haushaltsmischungen genügen die Volumen-Angaben, etwa 2 Eßl Salbeiblätter, 1 Eßl Fenchelsamen oder das Mischungsverhältnis 1 Teile von …., 1 Teil von….. . Wer neben der genauen Zusammensetzung noch notiert, ob der Tee heiß oder kalt am besten schmeckt, gesüßt oder ungesüßt, hat für die kommenden Jahre alle Informationen parat.
Weil sich die Kräuter ergänzen und nicht gegeneinander kämpfen sollen, mischen bei gelungenen Tees höchstens sieben Arten mit, meist genügen schon drei bis vier. Jedes Kraut erfüllt dabei eine besondere Aufgabe. So besteht eine Teemischung in der Regel aus je ein bis drei:
- Leitkräutern, die den Tee ausmachen und in doppelter bis dreifacher Menge vorkommen als alle übrigen Kräuter. Die Leitkräuter geben entweder den Geschmack des Tees vor oder seine Heilwirkung oder sogar beides.
- Aromakräutern, die den Geschmack unterstreichen oder – bei manchen Heiltees – verbessern. Beliebte Aromakräuter sind Melisse und andere Zitronenkräuter, Minzen, Fenchel oder Lavendel. Auch getrocknete oder frische Früchte, etwa Erdbeeren, Äpfel, Birnen, Orangenschalen, Johannisbeeren, Hagebutten und Heidelbeeren steuern köstliche Noten bei. Probieren sie auch einmal Wildfrüchte aus wie z.Bsp: Preiselbeere, Felsenbirne, Weißdorn, Berberitze, Kornelkirsche und Holunderbeere.
- Schmuckkräutern, die für Farbe sorgen. Das können Malvenblüten Ringelblumenblüten, Rosenblüten und Rosenknospen, Lavendelblüten, Monardenblüten, Kornblumenblüten, Königskerzenblüten oder Klatschmohnblüten sein.
- Strukturkräutern, die verhindern, dass sich der getrocknete Tee in der Dose entmischt, also schwere Teile zu Boden sinken und leichte obenauf liegen. Behaarte, flaumige Pflanzenteile übernehmen diese Aufgabe: etwa Salbeiblätter, Brombeer- oder Himbeerblätter.
SÜßEN OHNE ZUCKER
Stevia oder Süßkraut (Stevia rebaudiana) heißt eine Pflanze aus Südamerika. Ihre getrockneten Blätter süßen etwa 300 Mal stärker als Zucker. Stevia hat so gut wie keine Kalorien, beugt Karies vor, senkt Blutdruck und Blutzucker und verstärkt das Aroma der gesüßten Getränke und Speisen. Selbst jene, welche den Stevia-Geschmack in Süßspeisen nicht schätzen, sollten die Pflanze mal im Kräutertee ausprobieren. Die Stevia-Pflanze ist nicht winterhart und muss im Zimmer überwintern.
RICHTIG TROCKNEN
Blätter können sie auf einer selbst gebauten Darre (Holzrahmen mit Fliegengitter) in wenigen Tagen trocknen. Stellen sie die Darre in einem Zimmer auf, nicht im Freien. Im Freien würden die Kräuter über Nacht wieder Wasser ziehen, außerdem sollte nicht unter direkter Sonneneinstrahlung getrocknet werden. Sie können Kräuter auch zu Bündeln binde. Die Bündel werden zum Trocknen staubgeschützt zum Beispiel in der Speiße oder im Keller an Hacken an die Decke gehängt. Machen sie die Bündel aber nicht zu dick, damit auch die Stiele gut mittrocknen können und nicht zu schimmeln beginnen. Am besten umspannen sie das Kräuterbündel mit einem Gummi, da die Stiele beim Trocknen schrumpfen. Aus einer Schnur-Bindung würden vielleicht die getrockneten Stiele herausfallen.
Wichtig, trocknen sie zarte Blüten und Blätter immer im Ganzen und bewahren sie diese auch sortenrein und unzerkleinert auf. An den Bruchstellen entweicht nicht nur Aroma sondern auch Wirkstoff. Deshalb sollte immer nur eine kleine Dose fertig gemischter Tee mit zerkleinerten Kräutern zusammen gestellt werden.
Große Früchte hingegen, wie zum Beispiel Äpfel oder Birnen werden zum Trocknen fein gewürfelt. Diese trocknet man am besten im Dörrautomaten, da die Temperatur der Trocknung 30-40 Grad nicht überschreiben sollte. Die meisten Küchenherde lassen sich aber auf minimal 50 Grad einstellen. Sie können hier einen Trick anwenden, und einen Kochlöffel in die Herdtüre klemmen. So entweicht der Wasserdampf und auch das zu viel an Hitze. Das Blech sollte aber alle 15 Minuten gedreht werden, damit die hinteren Fruchtstücke nicht zu heiß werden.
Der Trocknungsvorgang dauert oft mehrere Stunden. Es empfiehlt sich in stundenweisen Abschnitten zu trocknen. So kann ein Feuchtigkeitsausgleich der bereits trockene Oberfläche des Obstes und der noch feuchten Mitte entstehen. Also immer 1 Stunde trocknen, 1 Stunde ruhen lassen. Das Obst im Dörrautomat öfters umschichten. Kleine Früchte wie Hagebutten, Berberitzen, Hollunderbeeren und ähnliches kann im Ganzen getrocknet werden. Bewahren sie auch die Früchte nach Sorten getrennt auf.
Und was macht man mit alten Tees, wenn die neue Ernte schon wieder eingebracht ist? Na die sind gut zum Baden. Kochen sie einen starken Tee und geben sie diesen zum Badewasser. So können Tees auch noch äußerlich gut angewendet werden.
Autorin Petra Herbach